Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem für alle.

Transparenz in Arzneimittelstudien - TAS e.V.

Neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten

Neueste Analyseergebnisse

Cannabinoide wirksam gegen Schmerz bei Krebspatienten
12. Mai 2017

Patienten mit Krebsschmerzen, denen Opioide nicht ausreichend halfen, bekamen Sativex® (THC und Cannabidiol), Dronabinol (THC) oder ein Placebo. Sativex® konnte den Schmerz bedeutend reduzieren.

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Niedrig dosiertes Cannabis wirkungslos gegen Parkinson
20. April 2017

19 Patienten mit Parkinson und Levodopa-induzierter Dyskinesie erhielten über 4 Wochen hinweg Placebos oder Cannabisextrakt. Das Ergebnis war, dass weder die Dyskinesie noch die Symptome der Parkinsonerkrankung verbessert werden konnten (bezogen auf UPDRS Score, PDQ-39 Score, ...).

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Nahrungsergänzungsmittel reduzieren Nebenwirkungen der Chemotherapie
15. April 2017

31 Patienten mit Eierstockkrebs unter Chemotherapie erhielten Protecton® Zellactiv viermal täglich. Protecton® Zellactiv enthält ß-Caroten, Vitamine B2, B3, C, E und Selen. Nach 2 und 3 Monaten der Nahrungsergänzung konnte eine bedeutende Verringerung der Nebenwirkungen der Chemotherapie der Gruppe, die das Präparat erhielten, festgestellt werden. Außerdem konnte in dieser Gruppe eine Senkung der freien Radikale festgestellt werden.

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Cannabidiol verbessert Lebensqualität von Parkinson-Patienten
15. April 2017

21 Parkinson-Patienten ohne Demenz oder zusätzlicher psychischer Erkrankung erhielten täglich über 6 Wochen hinweg Placebos, 75 mg oder 300 mg Cannabidiol. Die Lebensqualität der Patienten, die Cannabidiol genommen hatten, konnte bedeutend verbessert werden, verglichen mit der Placebo-Gruppe.

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Aktuelle Projekte

Palliativmedizin

Sanft in den Tod zu begleiten, sollte Ziel der Palliativmedizin sein. Unseres Erachtens werden hier oft falsche medizinische Maßnahmen ergriffen – aus Unwissenheit. In diesem Projekt analysieren wir Studien zur Wirkung von verschiedenen Maßnahmen. Ein großes Thema ist auch die Schmerztherapie.

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Fieber bei Babys und Kleinkindern

Paracetamol oder Ibuprofen – oder beides? Was tun, wenn sich hohes Fieber bei Kleinkindern trotz der normalen Dosis Paracetamol nicht senken lässt? Wir analysieren, wie effektiv die Methoden sind und welche – oft gefährlichen – Nebenwirkungen sie haben. Wir analysieren aber auch alternative Methoden, mit denen man Kinder behandeln kann.

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Projekte in Planung

Impfen – Kampf der Kulturen

Wie kann es sein, dass manche Ärzte alle Impfungen empfehlen, manche sich als Impfgegner bezeichnen und andere nur ausgewählte Impfungen durchführen? Es gibt etliche Impfstoffe und noch mehr Meinungen darüber. Das Thema ist komplex und aufwändig zu bearbeiten. Die Studiendatenbank Pubmed findet unter dem Suchbegriff "vaccination" 136.487 Studien über Impfungen, die es zu analysieren gilt. Für dieses Projekt sind noch nicht ausreichen finanzielle Mittel vorhanden. Helfen Sie uns mit einer Spende, dieses wichtige Projekt zu realisieren..

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Homöopathie - Wiederaufnahme der wissenschaftlich fundierten Diskussion

Viele große Zeitschriften berichten derzeit erschreckend populistisch zum Thema. Fachlich sehr schwache Sätze wie "Wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken." durchkreisen das Internet. Dabei zählt der Volksmund auch gerne pflanzlich basierte Wirkstoffe zur Homöopathie. Wie stark Wirkungen und Nebenwirkungen tatsächlich sind, kann man herausfinden, indem man Studien, die frei von einer gewinnorienten Finanzierung sind, statistisch analysiert. Damit wir für Sie diese Informationen aufbereiten können, fehlt uns noch die Finanzierung.

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Der Verein

Wir sind eine couragierte Gruppe junger Naturwissenschaftler und arbeiten transparent und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Unsere Arbeitsmethoden sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

AnjaHeleneMattJacques

Unsere Mission

Wir stellen neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten, deren Wirkstoffen und ihren Auswirkungen auf den Körper zur Verfügung. Dazu analysieren und bewerten wir Arzneimittelstudien nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Für Patienten, Ärzte, Apotheker und Wissenschaftler. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

Unsere Vision

Wir klagen nicht an, wir wollen nur, dass der Einsatz von Wirkstoffen faktenbasiert erfolgt. Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem.

Zweck des Vereins

  • Klar verständliche und nachvollziehbare Aufbereitung medizinischer Publikationen

    Wissenschaftliche Publikationen sind oft mehr als 20 Seite lang und in einer höchst fachspezifischen Sprache verfasst. Es braucht naturwissenschaftliche und umfassende statistische Kenntnisse und  viel Zeit um den tatsächlichen Aussagewert einer Studie zu bestimmen.

  • Bekanntmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die nicht von der Pharmaindustrie beworben werden

    Unternehmen können nur existieren, wenn sie Ihre gewinnbringensten Produkte vermarkten. Viele Produkte, z.B. pflanzliche Wirkstoffe, lassen sich schwer patentieren und sind deshalb wenig bekannt, selbst wenn sie die schwersten Krankheiten heilen können. Oft ist es auch für Pharmaunternehmen lukrativer, eine Krankheit nicht zu heilen, sondern zu behandeln.

  • Bekanntmachung universitäter gesundheitsbezogener Forschungsergebnisse

    Universitäre Forschungsergebnisse erlangen in den meisten Fällen nur Bekanntheit, wenn ein Pharmaunternehmen das Patent abkauft. Selbst fertige Wirkstoffe, die große gesundheitliche Probleme lösen können, werden nicht zur Zulassung gebracht bzw. nicht vermarktet.

  • Vergleiche von Wirkstoffen

    Medikamente werden vermarktet. Für den Vergleich von einfach verständlichen Produkten, wie z.B. Waschmaschine, gibt es z.B. die Stiftung Warentest. Doch kein Waschmaschinenhersteller wird jemals sagen "Ich glaube, für Sie wäre unser Konkurrenzprodukt besser!". So ist es auch bei Medikamenten. Jeder Medikamentenhersteller wird immer nur sagen, dass sein Medikament das beste ist. Wenn Sie einmal eine falsche Waschmaschine gekauft haben, ist das ärgerlich - wenn Sie das falsche Medikament nehmen, kann das tötlich sein. Circa 19000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Behandlungsfehlern. Wir vergleichen Wirkstoffe für Sie, fassen die Ergebnisse klar verständlich zusammen und bereiten ein PDF vor, das Sie mit zu Ihrem Arzt mitnehmen können. Mit diesen Evidenz-basierten Informationen helfen Sie Ihrem Arzt Ihnen zu helfen. 

  • Unterstützung von Ärzten bei der Behandlung ihrer Patienten

    Ziel des Arzten ist es, seine Patienten möglichst gut zu behandeln. Dabei versuchen diese, möglichst wenig Fehler zu machen, weil sie

    1. Strafrechtlich belangt werden können

    2. Ihre Patienten gesund machen möchten

    Viele Ärzte setzen auf alt bewährte Maßnahmen, um auf der sicheren Seite zu sein, keine wissenschaftlich fundierte Informationsquelle haben, mit der sie sich über Neuheiten infomieren könnten und nur sehr wenige Ärzte wissenschaftlich tätig. Es gibt ärztliche Pflichtfortbildungen und Pharmaberater, die die Ärzte in Ihren Praxen und Krankenhäusern aufsuchen. Doch meistens verschreiben die Ärzte nur das vom Pharmaberater angepriesene Medikament, wenn sie in Handlungsnot geraten. Das liegt daran, dass der Arzt dem Pharmaberater nicht verrtaut. Genauso, wie Sie nicht jedem Verkäufer glauben, dass sein Produkt das beste ist. Informationen zum Behandeln von Menschen müssen unbedingt wissenschaftlich fundiert sein! Wir bereiten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch für Ihren Arzt auf, damit Sie die beste und aktuellste Behandlung bekommen können, die die Wissenschaft hervorgebracht hat.

  • Wiedererweiterung der Erstattungen von Behandlungen

    Immer weniger wird von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet: Ultraschalluntersuchungen für Schwangere, Zahnersatz, Tränenersatzmittel für Ältere. Es sei, weil diese Behandlungen medizinisch nicht notwenig sind. Ihr Arzt sieht das sicher anders. Deshalb bieten die meisten Ärzte sogenannte IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen) an - kurzum: Das müssen sie selbst zahlen. Dabei bezahlen Sie Ihre Krankenversicherungsbeiträge und Steuern. Wessen Existenz Sie damit finanzieren sind Ärzte, Forschung, Pflegepersonal, Krankenhausbau, Pharmaunternehmen mit Ihrem Medikamenten, Medizinproduktehersteller und noch viele mehr. Doch wie ist es dann möglich, dass Pharmaberater im Mercedes vorfahren und oft nur einen Flyer am Empfang dalassen? Oder wie ist es möglich, dass der Bayer-Konzern sich Monsanto für 66 Miliarden Dollar gekauft hat. Das wurde letztendlich von Ihren Krankenkassenbeiträgen finanziert. Wir setzen uns dafür ein, dass Krankenkassenbeiträge dafür benutzt werden, um dem Arzt zu ermöglichen, Sie nach seinen besten Absichten zu behandeln.

Wonach suchen Sie?

Brauchen Sie Hilfe bei der Einschätzung eines bestimmten Medikaments oder Wirkstoffs? Schreiben Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter.

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