Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem für alle.

Transparenz in Arzneimittelstudien - TAS e.V.

Neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten

Independent Medical Congress #1

24. November 2017 13:00, Malzfabrik, Berlin

Der 1. Independent Medical Congress, der auf Initiative von Transparenz in Arzneimittelstudien - TAS e.V. stattfindet, beschäftigt sich vorrangig mit Themen zur natürlichen und evidenzbasierten Schmerztherapie, Naturheilkunde, Traumatherapie und der Cannabinoide.

In ungezwungener Atmosphäre erwarten Sie nicht nur thematische Vorträge, sondern auch interessante Diskussionsrunden mit Medizinern, Wissenschaftlern und aufstrebenden Start-Ups - immer unter dem Leitgedanken der Aktualität, der Nachhaltigkeit sowie medizinischer Unabhängigkeit von wirtschaftlichen Interessen.

Aktuelle Projekte

Krebstheraphie mit Methadon

Wir wollen die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und präklinischen Daten zur Tumortherapie mit Methadon analysieren. Die Analyse kann als wichtige Vorraussetzung für größere klinische Studien dienen!

Darüber hinaus wollen wir die Erfahrungen von Ärzten und Patienten sowie aktuelle Patientenfälle sammeln und für alle im Sinne eines Wissenstransfers zur Verfügung stellen. Patienten hätten dadurch die Möglichkeit zu erfahren, welche Ärzte Methadon zusammen mit einer Chemotherapie einsetzen und interssierte Ärzte und Wissenschaftler könnten von den Erfahrungen anderer Kollegen profitieren.

Einen Überblick zu insgesamt 83 relevanten Artikeln und Studien konnten wir durch die Spenden auf betterplace.org bereits erstellen. Danke an alle Unterstützer.

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Palliativmedizin

Sanft in den Tod zu begleiten, sollte Ziel der Palliativmedizin sein. Unseres Erachtens werden hier oft falsche medizinische Maßnahmen ergriffen – aus Unwissenheit. In diesem Projekt analysieren wir Studien zur Wirkung von verschiedenen Maßnahmen. Ein großes Thema ist auch die Schmerztherapie.

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Projekte in Planung

Impfen – Kampf der Kulturen

Wie kann es sein, dass manche Ärzte alle Impfungen empfehlen, manche sich als Impfgegner bezeichnen und andere nur ausgewählte Impfungen durchführen? Es gibt etliche Impfstoffe und noch mehr Meinungen darüber. Das Thema ist komplex und aufwändig zu bearbeiten. Die Studiendatenbank Pubmed findet unter dem Suchbegriff "vaccination" 136.487 Studien über Impfungen, die es zu analysieren gilt. Für dieses Projekt sind noch nicht ausreichen finanzielle Mittel vorhanden. Helfen Sie uns mit einer Spende, dieses wichtige Projekt zu realisieren..

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Homöopathie - Wiederaufnahme der wissenschaftlich fundierten Diskussion

Viele große Zeitschriften berichten derzeit erschreckend populistisch zum Thema. Fachlich sehr schwache Sätze wie "Wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken." durchkreisen das Internet. Dabei zählt der Volksmund auch gerne pflanzlich basierte Wirkstoffe zur Homöopathie. Wie stark Wirkungen und Nebenwirkungen tatsächlich sind, kann man herausfinden, indem man Studien, die frei von einer gewinnorienten Finanzierung sind, statistisch analysiert. Damit wir für Sie diese Informationen aufbereiten können, fehlt uns noch die Finanzierung.

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Neueste Analyseergebnisse

Dronabinol erleichtert Opioid-Entzug
27. September 2017

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

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Niedrigdosiertes CBD scheint wirkungslos bei Morbus Crohn
27. September 2017

20 Patienten mit Morbus Crohn mit CDAI von über 200 bekamen zweimal täglich über zwei Wochen hinweg oral Cannabidiol als Öl oder ein Placebo (Olivenöl). Das Resultat war, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Einflusses auf den CDAI bei den Patienten mit Cannabidiol und den Patienten mit Placebo gab. Die Verträglichkeit und Sicherheit wurde als exzellent mit leicht weniger Nebenwirkungen bei der Behandlungsgruppe berichtet.

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Cannabis könnte Chemotherapie-verursachte Übelkeit und Erbrechen reduzieren
27. September 2017

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

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Cannabidiol könnte behandlungsresistente Epilepsie reduzieren
27. September 2017

Patienten zwischen 1 und 30 Jahren, mit in der Kindheit beginnender behandlungsresistenter Epilepsie, erhielten oral Cannabidiol über 12 Wochen. Die mittlere monatliche Häufigkeit motorischer Anfälle verringerte sich im Vergleich zur Grundlinie und die Nebenwirkungen wurden von den Patienten gut akzeptiert. Diese Ergebnisse sind ermutigend, aber aufgrund der geringen Neutralität und Methodik, sind zur Bestätigung stärkere Studien erforderlich.

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Der Verein

Wir sind eine couragierte Gruppe junger Naturwissenschaftler und arbeiten transparent und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Unsere Arbeitsmethoden sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Arne Kasten
Arne Kasten

Vorstandsvorsitzender

Helene Schönewolf
Helene Schönewolf

Geschäftsführerin

Jacques Ehret
Jacques Ehret, MSc.

Wissenschaftlicher Leiter

Matthew Schenk
Matthew Schenk, MSc.

Wissenschaftler

Anja Seeliger
Anja Seeliger, BSc.

Wissenschaftlerin

Nora Böttcher
Nora Böttcher, B.A.

Medien- und Kommunikationsdesignerin

Anna Fokina
Anna Fokina, M.A.

Content-Strategie und UX-Design

Elen Büschlepp
Elen Büschlepp, Dipl.-Med.

Ärztin

Unsere Mission

Wir stellen neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten, deren Wirkstoffen und ihren Auswirkungen auf den Körper zur Verfügung. Dazu analysieren und bewerten wir Arzneimittelstudien nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Für Patienten, Ärzte, Apotheker und Wissenschaftler. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

Unsere Vision

Wir klagen nicht an, wir wollen nur, dass der Einsatz von Wirkstoffen faktenbasiert erfolgt. Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem.

Zweck des Vereins

  • Klar verständliche und nachvollziehbare Aufbereitung medizinischer Publikationen

    Wissenschaftliche Publikationen sind oft mehr als 12 Seite lang und in einer höchst fachspezifischen Sprache verfasst. Es braucht naturwissenschaftliche, medizinische, umfassende statistische Kenntnisse und viel Zeit, um den tatsächlichen Aussagewert einer Arzneimittelstudie zu bestimmen.

  • Bekanntmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die nicht von der Pharmaindustrie beworben werden

    Unternehmen können nur existieren, wenn sie ihre gewinnbringensten Produkte vermarkten. Viele Produkte, z.B. pflanzliche Wirkstoffe, lassen sich schwer patentieren und sind deshalb wenig bekannt, selbst wenn sie die schwersten Krankheiten heilen könnten. Oft ist es auch für Pharmaunternehmen lukrativer, eine Krankheit nicht zu heilen, sondern zu behandeln.

  • Bekanntmachung universitäter gesundheitsbezogener Forschungsergebnisse

    Universitäre Forschungsergebnisse erlangen in den meisten Fällen nur Bekanntheit, wenn ein Pharmaunternehmen das Patent abkauft. Selbst fertige Wirkstoffe, die große gesundheitliche Probleme lösen können, werden nicht zur Zulassung gebracht bzw. nicht vermarktet.

  • Vergleiche von Wirkstoffen

    Medikamente werden vermarktet. Für den Vergleich von einfach verständlichen Produkten, wie z.B. Waschmaschinen, gibt es z.B. die Stiftung Warentest. Doch kein Waschmaschinenhersteller wird jemals sagen "Ich glaube, für Sie wäre unser Konkurrenzprodukt besser!". So ist es auch bei Medikamenten. Jeder Medikamentenhersteller wird immer nur sagen, dass sein Medikament das beste ist. Wenn Sie einmal eine falsche Waschmaschine gekauft haben, ist das ärgerlich - wenn Sie das falsche Medikament nehmen, kann das tötlich sein. Circa 19000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Behandlungsfehlern. Wir vergleichen Wirkstoffe für Sie, fassen die Ergebnisse klar verständlich zusammen und bereiten ein PDF vor, das Sie mit zu Ihrem Arzt nehmen können. Mit diesen Evidenz-basierten Informationen helfen Sie Ihrem Arzt Ihnen zu helfen. 

  • Unterstützung von Ärzten bei der Behandlung ihrer Patienten

    Ziel des Arztes ist es, seine Patienten möglichst gut zu behandeln. Dabei versucht der Arzt oder die Ärztin, möglichst wenig Fehler zu machen, weil sie

    1. Strafrechtlich belangt werden können

    2. Ihre Patienten gesund machen möchten

    Viele Ärzte setzen auf alt bewährte Maßnahmen, um auf der sicheren Seite zu sein, keine wissenschaftlich fundierte und unabhängige Informationsquelle haben, mit der sie sich über Neuheiten infomieren könnten und nur sehr wenige Ärzte wissenschaftlich tätig sind. Es gibt ärztliche Pflichtfortbildungen und Pharmaberater, die die Ärzte in ihren Praxen und Krankenhäusern aufsuchen. Doch meistens verschreiben die Ärzte nur das vom Pharmaberater angepriesene Medikament, wenn sie in Handlungsnot geraten. Das liegt daran, dass der Arzt dem Pharmaberater nicht verrtaut. Genauso, wie Sie nicht jedem Verkäufer glauben, dass sein Produkt das beste ist. Informationen zum Behandeln von Menschen müssen unbedingt wissenschaftlich fundiert sein! Wir bereiten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch für Ihren Arzt auf, damit Sie die beste und aktuellste Behandlung bekommen können, die die Wissenschaft hervorgebracht hat.

  • Wiedererweiterung der Erstattungen von Behandlungen

    Immer weniger wird von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet: Ultraschalluntersuchungen für Schwangere, Zahnersatz, Tränenersatzmittel für Ältere. Man liest in den Pressemitteilungen der Krankenkassen, dass diese Behandlungen medizinisch nicht notwenig seien. Doch Ihr Arzt sieht das sicher anders. Deshalb bieten die meisten Ärzte sogenannte IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen) an - im Klartext heißt das: Das müssen sie selbst zahlen. Dabei bezahlen Sie doch Ihre Krankenversicherungsbeiträge und Steuern. Eigentlich müssten in unserer sozialen Marktwirtschaft solche Leistungen erstattet werden. Durch Ihre Beiträge werden Krankehäuser, Ärzte, Forschung, Pflegepersonal, Pharmaunternehmen mit Ihrem Medikamenten, Medizinproduktehersteller und noch viel mehr finanziert. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, woher der Bayer-Konzern die 66 Miliarden Dollar hat, um sich den Unternehmensriesen Monsanto zu kaufen? Korrekterweise muss man sagen, dass Bayer auch andere Produkte vermarktet. Doch der Großteil wurde letztendlich von Ihren Krankenkassenbeiträgen finanziert. Wir fordern, dass Krankenkassenbeiträge dafür benutzt werden, um dem Arzt zu ermöglichen, Sie nach seinen besten Absichten zu behandeln.

Wonach suchen Sie?

Brauchen Sie Hilfe bei der Einschätzung eines bestimmten Medikaments oder Wirkstoffs? Schreiben Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter.

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Empfänger: Transparenz in Arzneimittelstudien - TAS e.V.
IBAN:  DE56 1005 0000 1066 8871 08
BIC:    BELADEBEXXX 
Berliner Sparkasse


Telefon: +49(0)30-31980852
Kontakt bevorzugt über: spendenservice@tas-ev.org

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