Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem für alle.

Transparenz in Arzneimittelstudien - TAS e.V.

Neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten

Aktuelle Projekte

Krebstheraphie mit Methadon

Wir wollen die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse und präklinischen Daten zur Tumortherapie mit Methadon analysieren. Die Analyse kann als wichtige Vorraussetzung für größere klinische Studien dienen!

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Palliativmedizin

Sanft in den Tod zu begleiten, sollte Ziel der Palliativmedizin sein. Unseres Erachtens werden hier oft falsche medizinische Maßnahmen ergriffen – aus Unwissenheit. In diesem Projekt analysieren wir Studien zur Wirkung von verschiedenen Maßnahmen. Ein großes Thema ist auch die Schmerztherapie.

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Projekte in Planung

Impfen – Kampf der Kulturen

Wie kann es sein, dass manche Ärzte alle Impfungen empfehlen, manche sich als Impfgegner bezeichnen und andere nur ausgewählte Impfungen durchführen? Es gibt etliche Impfstoffe und noch mehr Meinungen darüber. Das Thema ist komplex und aufwändig zu bearbeiten. Die Studiendatenbank Pubmed findet unter dem Suchbegriff "vaccination" 136.487 Studien über Impfungen, die es zu analysieren gilt. Für dieses Projekt sind noch nicht ausreichen finanzielle Mittel vorhanden. Helfen Sie uns mit einer Spende, dieses wichtige Projekt zu realisieren..

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Homöopathie - Wiederaufnahme der wissenschaftlich fundierten Diskussion

Viele große Zeitschriften berichten derzeit erschreckend populistisch zum Thema. Fachlich sehr schwache Sätze wie "Wo nichts drin ist, kann auch nichts wirken." durchkreisen das Internet. Dabei zählt der Volksmund auch gerne pflanzlich basierte Wirkstoffe zur Homöopathie. Wie stark Wirkungen und Nebenwirkungen tatsächlich sind, kann man herausfinden, indem man Studien, die frei von einer gewinnorienten Finanzierung sind, statistisch analysiert. Damit wir für Sie diese Informationen aufbereiten können, fehlt uns noch die Finanzierung.

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Neueste Analyseergebnisse

THC+CBD Extrakt besser geeignet als THC gegen Tumorschmerzen
21. Juli 2017

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

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ADHS im Zusammenhang mit Fluorid-Exposition: eine fragwürdige Studie
7. Juni 2017

Diese Studie assoziiert die ADHS-Prävalenz bei Kindern mit Fluorid-Exposition. Allerdings verhindern das Studiendesign und methodische Mängel, dass eine Kausalität angenommen werden kann.

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Natriumlaurylsulfat nutzlos für die Zahngesundheit
6. Juni 2017

Diese Studie untersucht den therapeutischen Nutzen von Natriumlaurylsulfat in Zahncremes bei jungen Erwachsenen mit mittlerer Zahnfleischentzündung. Dabei benutzt eine Gruppe Zahncreme mit Natriumlaurylsulfat und eine Gruppe Zahncreme ohne Natriumlaurylsulfat. Die Gruppe mit Natriumlaurylsulfat zeigte gegenüber der anderen Gruppe keinen Vorteil bezüglich bakterieller Plaques oder Zahnfleischentzündungen. Natriumlaurylsulfat scheint keinen therapeutischen Nutzen für die Zahngesundheit zu haben und sollte wegen der gesundheitlichen Nebenwirkungen nicht in Zahncremes enthalten sein.

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Manipulierte Studie: Keine Schutz vor Karies durch Fluorid
6. Juni 2017

Diese Studie vergleicht die Zahngesundheit bei Kindern in der 2./3. und der 8./9. Klasse, in den Jahren 1993/1994 und 1996/1997 in Gemeinden in Canada mit fluoridiertem und nicht fluoridiertem Wasser. Die Autoren schließen darauf, dass die Fluoridierung des Wassers keinen Einfluss auf die Zahngesundheit hat. Unser Team konnte eindeutige Fehler in der Schlussfolgerung feststellen.

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Der Verein

Wir sind eine couragierte Gruppe junger Naturwissenschaftler und arbeiten transparent und unabhängig von wirtschaftlichen Interessen. Unsere Arbeitsmethoden sind für die Öffentlichkeit zugänglich.

Arne Kasten
Arne Kasten

Vorstandsvorsitzender

Helene Schönewolf
Helene Schönewolf

Geschäftsführerin

Jacques Ehret
Jacques Ehret, MSc.

Wissenschaftlicher Leiter

Matthew Schenk
Matthew Schenk, MSc.

Wissenschaftler

Anja Seeliger
Anja Seeliger, BSc.

Wissenschaftlerin

Dr. Claire Bernardon
Dr. Claire Bernardon, PhD

Wissenschaftlerin

Nora Böttcher
Nora Böttcher, B.A.

Medien- und Kommunikationsdesignerin

Anna Fokina
Anna Fokina, M.A.

Content-Strategie und UX-Design

Elen Büschlepp
Elen Büschlepp, Dipl.-Med.

Ärztin

Unsere Mission

Wir stellen neutrale und verständliche Informationen zu Medikamenten, deren Wirkstoffen und ihren Auswirkungen auf den Körper zur Verfügung. Dazu analysieren und bewerten wir Arzneimittelstudien nach neuesten wissenschaftlichen Standards. Für Patienten, Ärzte, Apotheker und Wissenschaftler. Kostenfrei und jederzeit zugänglich.

Unsere Vision

Wir klagen nicht an, wir wollen nur, dass der Einsatz von Wirkstoffen faktenbasiert erfolgt. Für ein sicheres und nachhaltiges Gesundheitssystem.

Zweck des Vereins

  • Klar verständliche und nachvollziehbare Aufbereitung medizinischer Publikationen

    Wissenschaftliche Publikationen sind oft mehr als 12 Seite lang und in einer höchst fachspezifischen Sprache verfasst. Es braucht naturwissenschaftliche, medizinische, umfassende statistische Kenntnisse und viel Zeit, um den tatsächlichen Aussagewert einer Arzneimittelstudie zu bestimmen.

  • Bekanntmachung wissenschaftlicher Erkenntnisse, die nicht von der Pharmaindustrie beworben werden

    Unternehmen können nur existieren, wenn sie ihre gewinnbringensten Produkte vermarkten. Viele Produkte, z.B. pflanzliche Wirkstoffe, lassen sich schwer patentieren und sind deshalb wenig bekannt, selbst wenn sie die schwersten Krankheiten heilen könnten. Oft ist es auch für Pharmaunternehmen lukrativer, eine Krankheit nicht zu heilen, sondern zu behandeln.

  • Bekanntmachung universitäter gesundheitsbezogener Forschungsergebnisse

    Universitäre Forschungsergebnisse erlangen in den meisten Fällen nur Bekanntheit, wenn ein Pharmaunternehmen das Patent abkauft. Selbst fertige Wirkstoffe, die große gesundheitliche Probleme lösen können, werden nicht zur Zulassung gebracht bzw. nicht vermarktet.

  • Vergleiche von Wirkstoffen

    Medikamente werden vermarktet. Für den Vergleich von einfach verständlichen Produkten, wie z.B. Waschmaschinen, gibt es z.B. die Stiftung Warentest. Doch kein Waschmaschinenhersteller wird jemals sagen "Ich glaube, für Sie wäre unser Konkurrenzprodukt besser!". So ist es auch bei Medikamenten. Jeder Medikamentenhersteller wird immer nur sagen, dass sein Medikament das beste ist. Wenn Sie einmal eine falsche Waschmaschine gekauft haben, ist das ärgerlich - wenn Sie das falsche Medikament nehmen, kann das tötlich sein. Circa 19000 Menschen sterben jährlich in Deutschland an Behandlungsfehlern. Wir vergleichen Wirkstoffe für Sie, fassen die Ergebnisse klar verständlich zusammen und bereiten ein PDF vor, das Sie mit zu Ihrem Arzt nehmen können. Mit diesen Evidenz-basierten Informationen helfen Sie Ihrem Arzt Ihnen zu helfen. 

  • Unterstützung von Ärzten bei der Behandlung ihrer Patienten

    Ziel des Arztes ist es, seine Patienten möglichst gut zu behandeln. Dabei versucht der Arzt oder die Ärztin, möglichst wenig Fehler zu machen, weil sie

    1. Strafrechtlich belangt werden können

    2. Ihre Patienten gesund machen möchten

    Viele Ärzte setzen auf alt bewährte Maßnahmen, um auf der sicheren Seite zu sein, keine wissenschaftlich fundierte und unabhängige Informationsquelle haben, mit der sie sich über Neuheiten infomieren könnten und nur sehr wenige Ärzte wissenschaftlich tätig sind. Es gibt ärztliche Pflichtfortbildungen und Pharmaberater, die die Ärzte in ihren Praxen und Krankenhäusern aufsuchen. Doch meistens verschreiben die Ärzte nur das vom Pharmaberater angepriesene Medikament, wenn sie in Handlungsnot geraten. Das liegt daran, dass der Arzt dem Pharmaberater nicht verrtaut. Genauso, wie Sie nicht jedem Verkäufer glauben, dass sein Produkt das beste ist. Informationen zum Behandeln von Menschen müssen unbedingt wissenschaftlich fundiert sein! Wir bereiten neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auch für Ihren Arzt auf, damit Sie die beste und aktuellste Behandlung bekommen können, die die Wissenschaft hervorgebracht hat.

  • Wiedererweiterung der Erstattungen von Behandlungen

    Immer weniger wird von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet: Ultraschalluntersuchungen für Schwangere, Zahnersatz, Tränenersatzmittel für Ältere. Man liest in den Pressemitteilungen der Krankenkassen, dass diese Behandlungen medizinisch nicht notwenig seien. Doch Ihr Arzt sieht das sicher anders. Deshalb bieten die meisten Ärzte sogenannte IGeL (individuelle Gesundheitsleistungen) an - im Klartext heißt das: Das müssen sie selbst zahlen. Dabei bezahlen Sie doch Ihre Krankenversicherungsbeiträge und Steuern. Eigentlich müssten in unserer sozialen Marktwirtschaft solche Leistungen erstattet werden. Durch Ihre Beiträge werden Krankehäuser, Ärzte, Forschung, Pflegepersonal, Pharmaunternehmen mit Ihrem Medikamenten, Medizinproduktehersteller und noch viel mehr finanziert. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, woher der Bayer-Konzern die 66 Miliarden Dollar hat, um sich den Unternehmensriesen Monsanto zu kaufen? Korrekterweise muss man sagen, dass Bayer auch andere Produkte vermarktet. Doch der Großteil wurde letztendlich von Ihren Krankenkassenbeiträgen finanziert. Wir fordern, dass Krankenkassenbeiträge dafür benutzt werden, um dem Arzt zu ermöglichen, Sie nach seinen besten Absichten zu behandeln.

Wonach suchen Sie?

Brauchen Sie Hilfe bei der Einschätzung eines bestimmten Medikaments oder Wirkstoffs? Schreiben Sie uns, wir helfen Ihnen gern weiter.

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