Onkologie

Als Onkologie (altgriechisch ὄγκος onkos ‚Anschwellung‘ und -logie) bezeichnet man die Wissenschaft, die sich mit Krebs befasst.

Im engeren Sinne widmet sich die Onkologie der Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge von malignen Erkrankungen.

Die dabei involvierten medizinischen Disziplinen sind die Tumore operierenden chirurgischen Fächer (z.B. Chirurgie, Gynäkologie, HNO, Neurochirurgie, Dermatologie, Urologie,..), die Radioonkologie und Innere Medizin mit Zusatzausbildung in internistischer Onkologie / Hämatoonkologie.

Die moderne Onkologie ist von der interdisziplinären Zusammenarbeit der je nach Tumorerkrankung involvierten medizinischen Fachrichtungen geprägt. So sollten in jedem Tumorboard immer Vertreter folgender Fachrichtungen verpflichtend anwesend sein: Radioonkologie, internistische Onkologie, diagnostische Radiologie (zur Beurteilung der Tumorausbreitung), Pathologie (zur Beurteilung der Art der Tumorerkrankung) und das jeweilig involvierte chirurgische Fach.

Source: Wikipedia

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Cannabinoide in der Medizin : Wir lasen wissenschaftliche Literatur und wählten einige Artikel über den medizinischen Gebrauch von Cannabinoiden aus, besonders Sativex (das erste in der EU zugelassene Cannabis-basierte Fertigarzneimittel)

Studienanalyse:

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 4,9/10 | Wertung der Neutralität: 8/10

Analyse einer klinischen Studie, bei der 86 Patienten mit chronischem Weichgewebskrebs, Fentanyl gegen ihre Schmerzen erhielten. In der Fentanyl-Gruppe zeigte sich eine signifikante Reduktion der Schmerzschweregrade (P = 0,001), aber auch viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen und Schläfrigkeit.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) eines synthetischen Cannabinoids, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 3,9/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

16 Kinder mit rezidivierendem/refraktärem Neuroblastom erhielten steigende Dosen von Dinutuximab beta: 10, 20 und dann 30 mg / m² / Tag, als achtstündige Infusion, an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. 20 mg / m² / Tag wurde als optimale Dosis beurteilt. Es gab keine behandlungsbedingten Todesfälle. Die Toxizität war ähnlich der vom Medikament Dinutuximab erwarteten Toxizität. Eine partielle Remission, nach der Behandlung, wurde bei 2/7 Patienten mit Resterkrankung beobachtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 2. Juni 2017)

Wertung der Methodik: 9,5/10 | Wertung der Neutralität: 9/10

35 000 Menschen erhielten Selenomethionin, Vitamin E, beides oder ein Placebo über einen Zeitraum von 7 bis 12 Jahren. Das Auftreten von Blasenkrebs wurde untersucht. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen Placebo und Behandlungsgruppen beobachtet.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 4,9/10 | Wertung der Neutralität: 8/10

Analyse einer klinischen Studie, bei der 86 Patienten mit chronischem Weichgewebskrebs, Fentanyl gegen ihre Schmerzen erhielten. In der Fentanyl-Gruppe zeigte sich eine signifikante Reduktion der Schmerzschweregrade (P = 0,001), aber auch viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen und Schläfrigkeit.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) eines synthetischen Cannabinoids, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 3,9/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

16 Kinder mit rezidivierendem/refraktärem Neuroblastom erhielten steigende Dosen von Dinutuximab beta: 10, 20 und dann 30 mg / m² / Tag, als achtstündige Infusion, an fünf aufeinanderfolgenden Tagen. 20 mg / m² / Tag wurde als optimale Dosis beurteilt. Es gab keine behandlungsbedingten Todesfälle. Die Toxizität war ähnlich der vom Medikament Dinutuximab erwarteten Toxizität. Eine partielle Remission, nach der Behandlung, wurde bei 2/7 Patienten mit Resterkrankung beobachtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 2. Juni 2017)

Wertung der Methodik: 9,5/10 | Wertung der Neutralität: 9/10

35 000 Menschen erhielten Selenomethionin, Vitamin E, beides oder ein Placebo über einen Zeitraum von 7 bis 12 Jahren. Das Auftreten von Blasenkrebs wurde untersucht. Es wurde kein signifikanter Unterschied zwischen Placebo und Behandlungsgruppen beobachtet.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 4,9/10 | Wertung der Neutralität: 8/10

Analyse einer klinischen Studie, bei der 86 Patienten mit chronischem Weichgewebskrebs, Fentanyl gegen ihre Schmerzen erhielten. In der Fentanyl-Gruppe zeigte sich eine signifikante Reduktion der Schmerzschweregrade (P = 0,001), aber auch viele unerwünschte Nebenwirkungen wie Verstopfung, Übelkeit, Erbrechen und Schläfrigkeit.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) eines synthetischen Cannabinoids, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 29. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

In dieser Studie mit 538 Patienten mit Gehirnmetastasen wurde eine optimal unterstützende Behandlung, mit Dexamethason, mit einer Behandlung mit zusätzlicher Bestrahlung des ganzen Gehirns verglichen. Beide Behandlungen erreichten eine ähnliche und geringe Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten.

(Veröffentlicht am 12. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Patienten mit Krebsschmerzen, denen Opioide nicht ausreichend halfen, bekamen Sativex® (THC und Cannabidiol), Dronabinol (THC) oder ein Placebo. Sativex® konnte den Schmerz bedeutend reduzieren.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 12. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Patienten mit Krebsschmerzen, denen Opioide nicht ausreichend halfen, bekamen Sativex® (THC und Cannabidiol), Dronabinol (THC) oder ein Placebo. Sativex® konnte den Schmerz bedeutend reduzieren.

(Veröffentlicht am 23. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 6/10 | Wertung der Neutralität: 6,5/10

Patienten mit Uteruskrebs und Selenmangel erhielten Selenergänzungen (300-500 μg) oder Placebos. Die 10-jährige Gesamtüberlebensrate der Patienten war in der Gruppe, die Selen erhielt höher (55,3% im Vergleich zu 42,7%).

(Veröffentlicht am 21. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 6/10 | Wertung der Neutralität: 6,5/10

Patienten mit Uteruskrebs und Selenmangel erhielten Selenergänzungen (300-500 μg) oder Placebos. Die Behandlungsgruppe hatte einen höhere Selenspiegel und bekam weniger häufig strahlentherapieinduzierten Durchfall.

(Veröffentlicht am 1. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

Die Untersuchung einer klinischen Studie zeigte, dass Pregabalin den anderen Medikamenten Amitriptylin und Gabapentin bei neuropathischen Tumorschmerzen überlegen ist. Die Pregabalin-Gruppe zeigte auch die deutlichsten Verbesserungen bezüglich der Nebenwirkungen, der Intensität der stechenden, brennenden Blasenstörungen und der globalen Zufriedenheit Partitur (GSS) und dem Eastern Co-operative Oncology Group Scoring (ECOG).

(Veröffentlicht am 31. Januar 2017)

Wertung der Methodik: 7,5/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Die Analyse dieser klinischen Studie zeigte, dass Pregabalin wirkungslos war bei Patienten mit Krebs induzierten Knochenschmerzen, die eine Strahlentherapie bekamen. Das Ziel der Studie, die signifikante Schmerzreduzierung in der 4. Woche, war nicht bedeutend für die Pregabalin-Gruppe und in dieser Hinsicht sogar geringfügig schlechter als in der Placebo-Gruppe.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 29. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

In dieser Studie mit 538 Patienten mit Gehirnmetastasen wurde eine optimal unterstützende Behandlung, mit Dexamethason, mit einer Behandlung mit zusätzlicher Bestrahlung des ganzen Gehirns verglichen. Beide Behandlungen erreichten eine ähnliche und geringe Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten.

(Veröffentlicht am 7. März 2017)

Wertung der Methodik: 6,5/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Die Analyse einer klinischen Studie zeigt, dass die Wirkung der intramuskulären Verabreichung von Ketorolac und Diclofenac bei Krebsschmerzen vergleichbar ist. Eine adäquate Schmerzkontrolle wurde bei 70% der Patienten über einen Zeitraum von 6 Stunden erreicht.

(Veröffentlicht am 3. März 2017)

Wertung der Methodik: 6,9/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer Studie, die zeigte, dass orales Dipyron und Morphin ähnlich wirksam bei der Behandlung von 121 Patienten mit Tumorschmerzen waren. Drei Behandlungsgruppen erhielten entweder 1 oder 2 g Dipyron oder 10mg Morphin für 7 Tage. Eine vergleichbare analgetische Wirkung wurde sowohl für die 2 g Dipyron und die 10 mg Morphin-Behandlungsgruppen dokumentiert, wobei bei den Patienten der 2 g Dipyron-Gruppe weniger Nebenwirkungen auftraten.

(Veröffentlicht am 12. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 5,7/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

Analyse einer klinischen Studie, die zeigt, dass Morphinsuspension und Tabletten eine vergleichbare analgetische (schmerzstillende) Wirkung bei der Behandlung von Tumorschmerzen haben. Diese Ergebnisse können Patienten mit Schwierigkeiten beim Schlucken von Tabletten zugute kommen.

(Veröffentlicht am 9. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 7,3/10 | Wertung der Neutralität: 6/10

Eine klinische Studie ergab, dass Oxycodon/Naloxon-Retardtabletten (Dosierung bis zu 120 mg/Tag), bei Patienten mit Tumorschmerzen, seltener zu Verstopfungen führten als eine Oxycodon Retardtabletten Monotherapie, bei vergleichbarer Schmerzlinderung. Während das Auftreten von Nebenwirkungen (AEs) insgesamt vergleichbar zwischen den Behandlungsgruppen war, brachen mehr Patienten der Kombinationstherapie die Studie ab, außerdem wurden innerhalb dieser Gruppe mehr Magen-Darm-AEs bei den Patienten dokumentiert.

Zu diesem Thema gibt es noch keine Studienanalysen.

Wir führen die Analysen abhängig von unserem Vereinsbudget durch. Falls Sie eine Studienanalyse zu diesem Medikament oder Wirkstoff wünschen, senden Sie uns eine Analyseanfrage. Wir benachrichtigen Sie, sobald die Analyse online ist.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 29. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

In dieser Studie mit 538 Patienten mit Gehirnmetastasen wurde eine optimal unterstützende Behandlung, mit Dexamethason, mit einer Behandlung mit zusätzlicher Bestrahlung des ganzen Gehirns verglichen. Beide Behandlungen erreichten eine ähnliche und geringe Verbesserung der Lebensqualität für die Patienten.

(Veröffentlicht am 15. April 2017)

Wertung der Methodik: 6,8/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

31 Patienten mit Eierstockkrebs unter Chemotherapie erhielten Protecton® Zellactiv viermal täglich. Protecton® Zellactiv enthält ß-Caroten, Vitamine B2, B3, C, E und Selen. Nach 2 und 3 Monaten der Nahrungsergänzung konnte eine bedeutende Verringerung der Nebenwirkungen der Chemotherapie der Gruppe, die das Präparat erhielten, festgestellt werden. Außerdem konnte in dieser Gruppe eine Senkung der freien Radikale festgestellt werden.

(Veröffentlicht am 23. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 6/10 | Wertung der Neutralität: 6,5/10

Patienten mit Uteruskrebs und Selenmangel erhielten Selenergänzungen (300-500 μg) oder Placebos. Die 10-jährige Gesamtüberlebensrate der Patienten war in der Gruppe, die Selen erhielt höher (55,3% im Vergleich zu 42,7%).

(Veröffentlicht am 21. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 6/10 | Wertung der Neutralität: 6,5/10

Patienten mit Uteruskrebs und Selenmangel erhielten Selenergänzungen (300-500 μg) oder Placebos. Die Behandlungsgruppe hatte einen höhere Selenspiegel und bekam weniger häufig strahlentherapieinduzierten Durchfall.

(Veröffentlicht am 11. Februar 2017)

Wertung der Methodik: 5,6/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

Analyse einer Crossover-Studie, die zeigt, dass 500 mg Dipyron eine wirksame Ergänzung zu 10 mg oralem Morphin bei Patienten mit Tumorschmerzen sein kann. Die Schmerzlinderung von Dipyron führte zu einer bedeutsamen Verbesserung des Schmerz-Scores im Vergleich zu Placebo.