Projekt: Cannabinoide

Auch heute noch werden Hanf (Cannabis) und seine Wirkstoffe, die sogenannten Cannabinoide, von vielen Menschen in erster Linie als Rauschmittel betrachtet. Dabei ist die medizinische Anwendung von Cannabis in Deutschland und vielen anderen Ländern wieder erlaubt, denn die Wirksamkeit als Arzneimittel konnte inzwischen in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt werden.

Simply Cannabis – Hanf als Arzneimittel

Auch heute noch werden Hanf (Cannabis) und seine Wirkstoffe, die sogenannten Cannabinoide, von vielen Menschen in erster Linie als Rauschmittel betrachtet. Dabei ist die medizinische Anwendung von Cannabis in Deutschland und vielen anderen Ländern wieder erlaubt, denn die Wirksamkeit als Arzneimittel konnte inzwischen in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt werden.

Dennoch bleiben viele Ärzte und Verbraucher skeptisch, denn die Informationslage ist aufgrund der vielen Veröffentlichungen zum Thema unübersichtlich. Die Wissenschaftler von TAS e.V. wollen deshalb anhand der aktuellen Studienlage einen neutralen, kostenfreien und für alle verständlichen Cannabis-Wegweiser erstellen.

Cannabis als Arzneimittel: Jahrtausendealte Tradition

Die Verwendung von Cannabis als Arzneimittel hat eine jahrtausendealte Tradition, die ihre Anfänge in China und Indien vor etwa 4700 Jahren hat. Medizinische Literatur dieser Zeit beschreibt vor allem die Anwendung in der Schmerztherapie. Auch in der europäischen Medizin hatte Cannabis im 19. Jahrhundert einen hohen Stellenwert und wurde u.a. gegen Migräne, Epilepsie, Schlafstörungen sowie gegen rheumatische und bronchiale Erkrankungen eingesetzt. In Amerika war es im 19. Jahrundert das am häufgsten benutzte Schmerzmittel, bis es von einer breiten Palette synthtischer Arzneimittel, u.a. Aspirin, verdrängt wurde. Dadurch nahmen die Verschreibungen im 20. Jahrhundert stark ab, bis Cannabis Mitte des 20. Jahrhunderts fast weltweit komplett verboten wurde. 

Potential von Cannabis zunehmend erforscht, aber Skepsis bleibt

Heute ist die medizinische Anwendung von Cannabis in vielen Ländern wieder erlaubt. Auch in Deutschland ist Cannabis als verschreibungspflichtiges Arzneimittel erlaubt, seit März 2017 neben dem Extrakt in standardisierter pharmazeutischer Qualität, auch als natürliches Cannabis in Form getrockneter Blüten.

Die moderne Cannabis-Forschung hat das Potential und die Wirksamkeit als Arzneimittel inzwischen in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt. Positive Effekte wurden u.a. in Zusammenhang mit multipler Sklerose, spastischen Lähmungen, bei Übelkeit und Erbrechen in Zusammenhang mit Chemo- und Strahlentherapie bei Krebserkrankungen und HIV Medikation sowie auch in der palliativen Behandlung von Krebs und AIDS festgestellt.

Dennoch bleiben viele Ärzte und Verbraucher zurückhaltend, denn vorliegende Veröffentlichungen und wissenschaftliche Studien zur Wirkungsweise und Medikation von Cannabis sind selbst für Mediziner oft schwer verständlich bzw. nicht überprüfbar und kaum auf konkrete Therapieansätze für ihre Patienten anzuwenden.

Cannabis Wegweiser: Durchblick für Patienten und Ärzte

Die Wissenschaftler von TAS e.V. –Transparenz in Arzneimittelstudien wollen deshalb einen für jeden verständlichen und nachvollziehbaren Cannabis-Wegweiser erstellen und damit einen möglichst breiten Überblick über die aktuelle Studienlage bieten. So können sich hilfesuchende Patienten, Ärzte und Apotheker neutral, unabhängig und kostenfrei zu Medikation und möglichen Nebenwirkungen von Cannabis informieren. Für Menschen in Ländern, die kaum Zugang zu Medikamenten haben, können diese Informationen besonders wertvoll sein, denn die Hanfpflanze wächst fast überall.

Durch die von TAS e.V. entwickelte Analysemethodik werden auch statistische Tricks enttarnt, mit denen Studien manipuliert werden können.

Unterstützen sie TAS e.V. bei diesem wichtigen Projekt und helfen Sie dabei, vorhandenes Wissen zur medizinischen Wirkung von Cannabis für alle transparent und zugänglich zu machen!

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Artikel über Cannabinoide
Simply Cannabis - Hanf als Arzneimittel : Unterstützen sie TAS e.V. bei diesem wichtigen Projekt und helfen Sie dabei, vorhandenes Wissen zur medizinischen Wirkung von Cannabis für alle transparent und zugänglich zu machen!

Cannabinoide in der Medizin : Wir lasen wissenschaftliche Literatur und wählten einige Artikel über den medizinischen Gebrauch von Cannabinoiden aus, besonders Sativex (das erste in der EU zugelassene Cannabis-basierte Fertigarzneimittel)

Studienanalyse:

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) von Cannabinoiden, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

20 Patienten mit Morbus Crohn mit CDAI von über 200 bekamen zweimal täglich über zwei Wochen hinweg oral Cannabidiol als Öl oder ein Placebo (Olivenöl). Das Resultat war, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Einflusses auf den CDAI bei den Patienten mit Cannabidiol und den Patienten mit Placebo gab. Die Verträglichkeit und Sicherheit wurde als exzellent mit leicht weniger Nebenwirkungen bei der Behandlungsgruppe berichtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 4,4/10 | Wertung der Neutralität: 5/10

Patienten zwischen 1 und 30 Jahren, mit in der Kindheit beginnender behandlungsresistenter Epilepsie, erhielten oral Cannabidiol über 12 Wochen. Die mittlere monatliche Häufigkeit motorischer Anfälle verringerte sich im Vergleich zur Grundlinie und die Nebenwirkungen wurden von den Patienten gut akzeptiert. Diese Ergebnisse sind ermutigend, aber aufgrund der geringen Neutralität und Methodik, sind zur Bestätigung stärkere Studien erforderlich.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) von Cannabinoiden, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

20 Patienten mit Morbus Crohn mit CDAI von über 200 bekamen zweimal täglich über zwei Wochen hinweg oral Cannabidiol als Öl oder ein Placebo (Olivenöl). Das Resultat war, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Einflusses auf den CDAI bei den Patienten mit Cannabidiol und den Patienten mit Placebo gab. Die Verträglichkeit und Sicherheit wurde als exzellent mit leicht weniger Nebenwirkungen bei der Behandlungsgruppe berichtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 4,4/10 | Wertung der Neutralität: 5/10

Patienten zwischen 1 und 30 Jahren, mit in der Kindheit beginnender behandlungsresistenter Epilepsie, erhielten oral Cannabidiol über 12 Wochen. Die mittlere monatliche Häufigkeit motorischer Anfälle verringerte sich im Vergleich zur Grundlinie und die Nebenwirkungen wurden von den Patienten gut akzeptiert. Diese Ergebnisse sind ermutigend, aber aufgrund der geringen Neutralität und Methodik, sind zur Bestätigung stärkere Studien erforderlich.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 14. November 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 360 Patienten mit Krebsschmerzen, deren Opioid-Schmerzmittel mit 3 Dosisbereichen (niedrig-, mittel-, und hochdosiert) von Cannabinoiden, Nabiximols® / Sativex® oder einem Placebo ergänzt wurden. Niedrig- und mitteldosierte Gruppen zeigten eine signifikante Verbesserung der Schmerzkontrolle. Die hochdosierte Gruppe zeigte weniger schmerzlindernde Effekte und mehr Nebenwirkungen.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

20 Patienten mit Morbus Crohn mit CDAI von über 200 bekamen zweimal täglich über zwei Wochen hinweg oral Cannabidiol als Öl oder ein Placebo (Olivenöl). Das Resultat war, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Einflusses auf den CDAI bei den Patienten mit Cannabidiol und den Patienten mit Placebo gab. Die Verträglichkeit und Sicherheit wurde als exzellent mit leicht weniger Nebenwirkungen bei der Behandlungsgruppe berichtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 4,4/10 | Wertung der Neutralität: 5/10

Patienten zwischen 1 und 30 Jahren, mit in der Kindheit beginnender behandlungsresistenter Epilepsie, erhielten oral Cannabidiol über 12 Wochen. Die mittlere monatliche Häufigkeit motorischer Anfälle verringerte sich im Vergleich zur Grundlinie und die Nebenwirkungen wurden von den Patienten gut akzeptiert. Diese Ergebnisse sind ermutigend, aber aufgrund der geringen Neutralität und Methodik, sind zur Bestätigung stärkere Studien erforderlich.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,1/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

20 Patienten mit Morbus Crohn mit CDAI von über 200 bekamen zweimal täglich über zwei Wochen hinweg oral Cannabidiol als Öl oder ein Placebo (Olivenöl). Das Resultat war, dass es keinen signifikanten Unterschied bezüglich des Einflusses auf den CDAI bei den Patienten mit Cannabidiol und den Patienten mit Placebo gab. Die Verträglichkeit und Sicherheit wurde als exzellent mit leicht weniger Nebenwirkungen bei der Behandlungsgruppe berichtet.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 4,4/10 | Wertung der Neutralität: 5/10

Patienten zwischen 1 und 30 Jahren, mit in der Kindheit beginnender behandlungsresistenter Epilepsie, erhielten oral Cannabidiol über 12 Wochen. Die mittlere monatliche Häufigkeit motorischer Anfälle verringerte sich im Vergleich zur Grundlinie und die Nebenwirkungen wurden von den Patienten gut akzeptiert. Diese Ergebnisse sind ermutigend, aber aufgrund der geringen Neutralität und Methodik, sind zur Bestätigung stärkere Studien erforderlich.

(Veröffentlicht am 12. Mai 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Patienten mit Krebsschmerzen, denen Opioide nicht ausreichend halfen, bekamen Sativex® (THC und Cannabidiol), Dronabinol (THC) oder ein Placebo. Sativex® konnte den Schmerz bedeutend reduzieren.

(Veröffentlicht am 21. Juli 2017)

Wertung der Methodik: 7,1/10 | Wertung der Neutralität: 7/10

Analyse einer klinischen Studie mit 177 Patienten mit Krebsschmerzen, die entweder mit THC:CBD-Extrakt, THC oder Placebo für 2 Wochen behandelt wurden. Die Schmerzlinderung bei den Patienten mit dem THC:CBD-Extrakt war deutlich besser, als bei den Patienten, die nur mit THC behandelt wurden, die sich nicht signifikant vom Placebo unterschieden.

(Veröffentlicht am 20. April 2017)

Wertung der Methodik: 5,7/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

19 Patienten mit Parkinson und Levodopa-induzierter Dyskinesie erhielten über 4 Wochen hinweg Placebos oder Cannabisextrakt. Das Ergebnis war, dass weder die Dyskinesie noch die Symptome der Parkinsonerkrankung verbessert werden konnten (bezogen auf UPDRS Score, PDQ-39 Score, ...).

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,3/10 | Wertung der Neutralität: 8,5/10

60 Opioid-abhängigen Patienten wurden entweder 30mg/Tag Dronabinol (THC) oder ein Placebo gegeben, während einer stationären Entgiftung unter der Gabe von Naltrexon. Das Resultat war, dass der Opioid-Entzug durch das Dronabinol signifikant erleichtert wurde. Das Dronabinol beeinträchtigte nicht die Behandlung mit Naltrexon. Außerdem wurde beobachtet, dass Patienten, die regelmäßig Marijuana konsumierten, weniger unter Schlaflosigkeit und Angst litten und mit größerer Wahrscheinlichkeit die 8-wöchige Studie beendeten. Es wurden keine signifikanten Unterschiede des Auftretens von Nebenwirkungen zwischen den Patienten, die Dronabinol bekamen und den Patienten, die ein Placebo erhielten, festgestellt.

(Veröffentlicht am 27. September 2017)

Wertung der Methodik: 6,2/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

14 Patienten, die unter durch Chemotherapie verursachte Übelkeit und Erbrechen (CINV) litten, erhielten Cannabinoide oder ein Placebo in Form eines Oromucosal-Sprays. Das Resultat war, dass Patienten durch die Cannabinoide weniger unter Übelkeit und Erbrechen litten als die Patienten der Placebogruppe. Bei 86% der Patienten, die Cannabinoide erhielten, kam es zu mindestens einer Nebenwirkung. In der Placebogruppe geschah das bei 67%. Die Resultate sind ermutigend, doch eine Studie mit mehr Teilnehmern sollte durchgeführt werden und kann zuverlässigere Ergebnisse liefern.

(Veröffentlicht am 20. April 2017)

Wertung der Methodik: 5,7/10 | Wertung der Neutralität: 9,5/10

19 Patienten mit Parkinson und Levodopa-induzierter Dyskinesie erhielten über 4 Wochen hinweg Placebos oder Cannabisextrakt. Das Ergebnis war, dass weder die Dyskinesie noch die Symptome der Parkinsonerkrankung verbessert werden konnten (bezogen auf UPDRS Score, PDQ-39 Score, ...).

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